Frauen in Freimann
Über Jahrhunderte hinweg prägten Frauen das Leben in Freimann – oft im Verborgenen, selten dokumentiert. Die Ausstellung „Frauen in Freimann“ rückt 13 außergewöhnliche wie alltägliche Frauenbiografien aus drei Jahrhunderten ins Licht und macht sichtbar, was lange übersehen wurde.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Lebensrealitäten von Frauen: Wer waren sie, welche Rollen nahmen sie ein und welche Möglichkeiten bot ihnen ihr gesellschaftliches Umfeld? Die Ausstellung beleuchtet exemplarisch Frauenschicksale vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart – von der als „Seelnonne“ bekannten Anna Weiß (1848–1924) bis zu Andrea Haderer, die heute in Freimann lebt.
Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der Montessori Fachoberschule. Junge Erwachsene der 11., 12. und 13. Jahrgangsstufe setzten sich intensiv und kreativ mit den Lebensgeschichten der Freimanner Frauen auseinander. Zeichnungen, Bilder, Fotografien, Collagen, Filme und Texte, die aus dieser Auseinandersetzung hervorgingen, ergänzen die Ausstellung und eröffnen neue Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart.